Montag, 23. Dezember 2013

Frohe Weihnachten!

 Inzwischen ist die Hardware-Seite der Wortuhren ja recht gut etabliert und abgedeckt, die Verfügbarkeit dank Platinen und mehrerer Vertriebskanäle recht hoch und Hilfestellungen sind dank des neuen Diskussionsforums fast immer gegeben.

 Dennoch ist einer meiner Vorsätze für das neue Jahr mehr Fehleranalyse- und Fehlerbehebungs-Hilfen zur Verfügung zu stellen. Dazu werden kleine Sketche zählen, um die Funktionsgruppen der Uhr mittels Software zu testen, aber auch kleine Hardware-Analysatoren um den Datenfluß zu visualisieren und nachverfolgen zu können.

 In diesem Sinne:

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch in ein aufregendes neues Basteljahr!

Montag, 18. November 2013

Uhrenquarz

 Einer der wenigen echten Hürden beim Bau einer Uhr ist der Uhrenquarz, dessen Gehäuse auf "Ground" gelötet sein muß.

 Hier habe ich (dank meines neuen Spielzeugs) ein Bild davon gemacht, wie es idealerweise aussehen sollte: Das Gehäuse vom Quarz liegt flach auf und ist nicht in Lötzinn ertränkt.

 Der Trick ist, etwas Lötfett aus dem Baumarkt in die "Fuge" zu schmieren und mit der Lötspitze parallel zur Fuge in diese hineinzudrücken, so daß in kurzer Zeit viel Wärme übertragen wird. Dann Lötzinn dazu und man hat gewonnen. Die ganze Aktion benötigt keine zwei Sekunden...

Freitag, 15. November 2013

Dual-Core-Probleme mit der Echtzeituhr

 Bei der WeltWortUhr ist ein interessantes Phänomen aufgetreten. Manchmal zeigt eine der beiden Uhren die falsche Zeit an, obwohl beide Steuerplatinen die selbe Echtzeituhr über den I2C-Bus abfragen.

 Dank der "Dual-Core-Fähigkeit" der neuen 42ger-Classic-Platine konnte ich das Problem jetzt nachstellen (und hoffentlich lösen).

 In der Firmware für die Wortuhren wird das Einlesen der Zeit ja von einem Rechtecksignal der Echtzeituhr via Interrupt an dem Atmega328 getriggert.

 Das soll bedeuten: die DS1307 hat einen Pin, an dem sie ein Rechtecksignal ausgeben kann. Bei der Wortuhr-Firmware steht das auf 1 Hz, also einmal pro Sekunde wird eine Interrupt-Funktion auf dem Atmega328 aufgerufen. Das wird mitgezählt und nach 60 Sekunden wird die Uhrzeit von der DS1307 neu eingelesen. Als Hintergrund: das Einlesen kostet Zeit und führt zu einem sichtbaren Flackern. Mit neuen Minuten ändert sich die Anzeige sowieso, da merkt man das Einlese-Flackern nicht. Aber diese Triggerung bewirkt, daß beide MCUs exakt zur gleichen Zeit die DS1307 auslesen möchten.

 Und jetzt zurück zum Dual-Core-Problem: das Auslesen der DS1307 sieht vor, zuerst den "Register-Pointer" auf die richtige Stelle zu setzten:

  Wire.beginTransmission(_address);
  Wire.write((uint8_t)0x00);
  returnStatus = Wire.endTransmission();

... und dann die Daten zu lesen:

  Wire.requestFrom(_address, 7);
  _seconds = bcdToDec(Wire.read() & 0x7f);
  _minutes = bcdToDec(Wire.read());
  _hours = bcdToDec(Wire.read() & 0x3f);
  _dayOfWeek = bcdToDec(Wire.read());
  _date = bcdToDec(Wire.read());
  _month = bcdToDec(Wire.read());
  _year = bcdToDec(Wire.read());

Offensichtlich kann es im Dual-Core-Betrieb passieren, daß die erste MCU den Register-Pointer setzt, dann die zweite MCU den Register-Pointer erneut setzt, dann eine MCU die richtige Zeit liest und dann die zweite MCU im falschen Bereich liest, weil der Register-Pointer ja jetzt an der falschen Stelle steht!

Nach meinen Tests schafft folgende Code-Änderung Abhilfe:

1. Register-Pointer setzten, den Bus aber nicht freigeben (false):

  // Reset the register pointer
  Wire.beginTransmission(_address);
  Wire.write((uint8_t)0x00);
  result = Wire.endTransmission(false);

2. Daten lesen:

  count = Wire.requestFrom(_address, 7);
  _seconds = bcdToDec(Wire.read() & 0x7f);
  _minutes = bcdToDec(Wire.read());
  _hours = bcdToDec(Wire.read() & 0x3f);
  _dayOfWeek = bcdToDec(Wire.read());
  _date = bcdToDec(Wire.read());
  _month = bcdToDec(Wire.read());
  _year = bcdToDec(Wire.read());

3. Bus freigeben:

  result = Wire.endTransmission(true);

Vielleicht hilft das ja dem ein oder anderen Mitprogrammierer, wenn er auch "Kollisionen" auf dem I2C-Bus im Multi-Mikrocontroller-Betrieb hat.

Mittwoch, 13. November 2013

42ger-Classic

  Die 42ger-Classic-Platine ist jetzt für alle in Christians Bastel-Laden verfügbar!

 Mit dieser Platine wurde dem Wunsch vieler Bastler entsprochen, niedrig aufgelöste LED-Matrixen in einer Größe von 45 x 45 cm aufbauen zu können.
  Die Platine selbst hat 42 x 42 cm und passt damit leicht in ein Gehäuse mit den Maßen 45 x 45 cm.

 So können einfach Retro-Spiele, Leuchtschilder oder Wortuhren im Stil der QlockTwo aufgebaut werden.
 Als Pimp-Möglichkeiten gibt es Platz für einen zweiten Mikrocontroller, der mit dem ersten über den I2C-Bus reden kann und eine Option für ein XBee-Modul, z.B. um die Matrix fernzusteuern oder drahtlose Sensoren einzubinden.

 Eine Schritt-für-Schritt-Aufbauanleitung ist auch schon da.

Freitag, 8. November 2013

WeltWortUhr IV

  Die WeltWortUhr hängt! Bei einem super Abendessen haben wir die Uhr bei meinem Bruder aufgehängt.

 Sie zeigt auf der linken Buchstabenmatrix die Zeit von Columbus, Ohio in Englisch an und rechts die Zeit von Deutschland auf Deutsch.
 Und sie sieht einfach sehr stylisch aus, mit ihrer lichtgrauen Frontplatte...

Sonntag, 27. Oktober 2013

Hexpummer-Pumpkins

  Endlich habe ich es geschafft, Hexpummer in Kürbisse einzubauen.

 Kürbisse bekommt man ja nun nicht zu jeder Jahreszeit, im Augenblick stehen die Chancen aber nicht schlecht ;-)
 Hexpummer sind kleine Platinen, die LEDs "pummen" lassen. Im Deutschen würde man "Pulsen" sagen. Die vier LEDs werden wie Gewitter-Leuchten entladen und sehen dann in Kürbissen wunderbar aus.

 Ich habe versucht, ein Video zu machen, aber stehe in dieser Technik noch sehr am Anfang :-)

 (Etwa ab der Hälfte wird es dunkel...)




Dienstag, 15. Oktober 2013

Grün, grün, grün...

 ... ist alles, was ich habe. Nicht ganz, aber am Wochenende haben wir eine grüne, rahmenlose Wortuhr gebaut.

 Eine wirklich schicke Variante, wie ich finde. Mit dem UeberPixel ist man in 4 Stunden fertig - cool!

Donnerstag, 19. September 2013

Die mechanisch codierte Wortuhr - Teil 2

  Nachdem inzwischen die hängenden Schrittmotoren von Pollin eingetroffen sind, konnte ich an dem Projekt der mechanisch codierten Wortuhr weitermachen.
 Jede Scheibe bekommt einen Minty, der über ein L293D-Breakout-Board den Schrittmotor ansteuert.

 Die Ansteuerung funktioniert jetzt so weit, daß sich der Schrittmotor dreht - das ist ja schon mal die halbe Miete.

Montag, 16. September 2013

WeltWortUhr II

 Die WeltWortUhr macht Fortschritte. Die Elektronik ist fertig und funktioniert. Zwei NachBau_V03-Boards wurden dazu über Stack_R und Stack_L miteinander verbunden. Dadurch teilen sie sich die Stromversorgung und den I2C-Bus. Auf der einen Platinen wurde die Echtzeituhr weggelassen, sie fragt die Echtzeituhr der anderen Platine über den Bus ab.
 Jetzt muß nur noch das Gehäuse fertig gestellt werden, sobald die richtigen Einschraub-Muffen da sind.

Mittwoch, 4. September 2013

WeltWortUhr

  Und wieder ein neues Projekt. Ich habe den Auftrag für eine "WeltWortUhr" bekommen, soll bedeuten, eine WortUhr, die zwei Zeitzonen gleichzeitig anzeigen kann. In diesem Fall soll es Columbus (Ohio/USA) und Deutschland sein.

 Die linke Matrix wird die Uhrzeit von Columbus in Englisch anzeigen, die rechte die von Deutschland in Deutsch.
 Über den I2C-Bus sollte das gut mit zwei NachBau_V03-Boards zu realisieren sein. Nur ein Board hat die Echtzeituhr und den DCF77-Empfänger, das andere klemmt aber auch auf dem Bus so daß es die Echtzeituhr mit abfragen kann. Die Firmware habe ich vorsorglich so angepasst, daß man eine Zeitverschiebung im erweiterten Setup einstellen kann.

  Das Gehäuse und die Frontplatte sind da, jetzt geht es an die Elektronik.

Freitag, 16. August 2013

Licht-Monster

  Das Licht-Monster nimmt Formen an! Das Licht-Monster ist eine LED-Matrix, bei der jede LED einen eigenen Ausgang eines Power-Shift-Registers hat. Dadurch hat man bis zu 150 mA Dauerstrom (also ohne Multiplexing) pro LED zur Verfügung. Im Bild eine Test-Platine mit Cree-LEDs. Man sieht gut, daß sich so ein Board auch ganz prima als Lampe eignet (es ist kein weiteres Licht im Raum eingeschaltet)...

 ... aber dann eben auch 1,6 Ampere braucht. Als nächstes möchte ich eine Test-Platine mit diesen LEDs aufbauen: Nichia 70 mA Hochstrom-LED. Dann kommt der Stromverbrauch auf 8 Ampere, wenn alle LEDs an sind. Aber das ist bei Wortuhren ja selten der Fall...

Kontaktmikrofon

 Als Ergänzung zu dem vorherigen Post: hier sieht man das eingegossene Kontaktmikrofon. Dieses Mikrofon ist einfach ein Piezo-Lautprecher, der praktischerweise in beiden Richtungen funktioniert.
 Solche Piezo-Scheiben sind aber sehr empfindlich (und Wasser mögen sie auch nicht). Ich habe sie daher in Grip-Gummi eingegossen. Das war nicht leicht zu finden, aber Modulor hat am Ende alles: Plasti Dip Dispersion.

Boom-Box

 Gestern habe ich meine "Boom-Box" fertig gestellt. Aus einer Holzkiste für Weinflaschen und zwei ausrangierten Lautsprechern sollte ein transportabler Aktivlautsprecher werden.
 Mit dem Bau wollte ich testen, wie gut sich das Altoids-Amp-Kit für solche Dinge eignet. Das Kit ist ein kleiner Verstärker auf der Basis eines LM386.
 Als Stromversorgung habe ich einen Hohlstecker, Bananenstecker und (nicht sichtbar, da im Gehäuse) einen 9 Volt-Batterie-Clip vorgesehen.
 Als Ein- und Ausgänge sind auch Bananenstecker vorgesehen. Der verstärkte Eingang kann auf den Lautsprecher geschaltet oder als Ausgänge wieder abgegriffen werden. So kann man die beiden Verstärker auch hintereinander schalten, als Vor- und Hauptverstärker.
 Und so sieht die fertige Boom-Box aus, jetzt fehlt nur noch ein Stoff über den Lautsprechern. Sie hat natürlich nicht ganz HiFi-Qualität, dazu bräuchte man andere Lautsprecher. Aber man kann damit mobil Musik hören und Experimente machen.

 Ich werde als nächstes ein Kontaktmikrofon in Wasser einfrieren und dann mal hören, wie sich ein schmelzender Eisbrocken anhört.

Freitag, 9. August 2013

Die mechanisch codierte Wortuhr - Teil 1

 Nachdem ich auf der Maker Faire doch einige coole und beeindruckende Dinge gesehen habe, habe ich mir so meine Gedanken gemacht. Und zwar für ein neues Ausstellungsstück.

 Dabei ist die "mechanisch codierte" Wortuhr herausgekommen. Die Information für die Anzeige der Wörter ist dabei auf Scheiben codiert.

 Die Scheiben drehen sich in unterschiedlichen Geschwindigkeiten und werden von Endkontaktschaltern abgegriffen. Diese steuern Relais, welche dann höhere Lasten schalten können - also z. B. eine Wortuhr mit Glühbirnen im 3x3-Meter-Format.

 Natürlich ist das im Prinzip total sinnlos - wozu hat man Mikrocontroller. Aber es ist auch total cool und total versteampunkable.

 Heute sind die Scheiben von Formulor gekommen, ich werde weiter von dem Projekt berichten...

Donnerstag, 8. August 2013

Maker Faire Hannover

  Am letzten Wochenende waren wir auf der ersten Maker Faire in Deutschland, die in Hannover statt fand.

 Wir haben dort LED-Projekte ausgestellt, vor allem Wortuhren in verschiedenen Größen und Ausführungen.
 Die Messse war für uns ein großer Erfolg, unser Stand war dauerbelegt und hat bei Groß und Klein für erstaunte Gesichter gesorgt.

 Wir kommen das nächste Mal bestimmt wieder und hoffen dann auf bessere Belüftung der Hallen...

Montag, 5. August 2013

Robotic Revolution - Teil 3

  Die Summer-School mit dem Thema "Kaffee-Dosen-Roboter" ist abgeschlossen, und es kamen sehr coole Variationen dabei heraus.
   Vom Drei-Dosen-Roboter über R2D2...
 ... bis hin zum fast vollverkleideten Roboter. Ein rundum gelungener Lehrjahr-Abschluß.

Pimping the UeberPixel

 Auf der Maker Faire in Hannover stelle ich Exponate der WortUhr aus. Unter anderem auch einen UeberPixel. Da ich bedenken habe, daß die Helligkeit in der hellen Halle nicht ausreicht, habe den UeberPixel etwas gepimpt. Dazu habe ich die 4 iSet-Widerstände kurzgeschlossen, die den LED-Strom bestimmen.
 Jetzt ist der UeberPixel sehr schön hell. Ich weiss allerdings nicht, wie lange die LEDs das durchhalten, daher gilt: "Nachmachen nur auf eigene Verantwortung!".

Freitag, 12. Juli 2013

Mehr Power!

 ... und, wer hat das immer gesagt? Genau: Tim Taylor aus der Serie "Hör mal, wer da hämmert". Und so geht es uns Arduino-Bastlern auch immer wieder mal. Manchmal reicht die Leistung eines Arduino-Pins (50 mA) nicht aus. Ich habe daher zwei neue Bauteile "für mehr Power" in den Shop aufgenommen:

 Der "N-Channel logic-level MOSFET" vom Typ TRFP12N10L schaltet bis zu 12 Ampere und 100 Volt mit einem Pin des Arduinos! Damit kann man Motoren, HIGH-Power-LEDs und allerlei andere Dinge mit hoher Leistungsaufnahme ansprechen. Ein schönes Tutorial findet sich bei bildr.org. [Bezug: Christians Bastel-Laden]

 Das "Power-Shift-Register" vom Typ TPIC6B595 ist ein guter Ersatz für das klassische Shift-Register, wenn man an den Ausgängen mehr Leistung benötigt. Es kann pro Ausgang 150 mA dauerhaft abgeben und eignet sich damit für Mid-Power-LEDs, Releais oder auch Solenoide. [Bezug: Christians Bastel-Laden]

Montag, 1. Juli 2013

Summer School an der DHBW

 Auch in diesem Jahr gab es den Kurs "Physical Computing" an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Heidenheim. Und wir waren erfolgreich, 14 Studenten konnten funktionsfähige Uhren mit nach hause nehmen.

Montag, 10. Juni 2013

Der UeberPixel ist jetzt für alle da!

 Endlich ist es soweit: der UeberPixel ist als Bausatz oder einzelne Platine bei Elmotex erhältlich!

 Der UeberPixel ist eine Platine, die mit ihren 50x50 cm nicht nur beeindruckend groß ist, sondern auch genau in einen Ribba-Rahmen passt. Er treibt 114 LEDs mit 4 MAX7219-LED-Treibern. Damit lassen sich im Handumdrehen LED-Projekte wie Wortuhren oder low resolution Spiele aufbauen, und das ganz ohne Kabelgewirr.

 Zusätzlich bietet der UeberPixel viele Möglichkeiten zur Erweiterung und zum Experimentieren. Es gibt eine große Prototyping-Area, ein HopeRF-Modul kann eingebunden werden, zusätzliche Potis oder auch ein Rotary-Encoder sind vorgesehen und für die Kommunikation sind SDA/SCL, 5,0 und 3,3 Volt rund um die Platine immer wieder verfügbar.

 Eine Schritt-für-Schritt Aufbauanleitung und der Fritzing-File befinden sich hier.

Mittwoch, 5. Juni 2013

Robotic Revolution - Teil 2

Der Prototyp für die Summer-School nimmt Formen an!

 Inzwischen sind die Sensoren (2*LDR, 1*Ultraschall auf Servo, 5*IR-Lichtschranke) verkabelt.

 Jetzt warte ich noch auf die Logic-Level-Mosfets von Mouser, dann gehen die ersten autonomen Erkundungen los!

 (Ach ja - der Blitzschlag fehlt noch...)

Shopping-Guide

 Heute möchte ich eine kleine Übersicht darüber geben, wo welche Materialien für den Bau von Wortuhren bezogen werden können. So hat der ein oder andere vielleicht einen leichteren Einstieg. Achtung! Bei Mouser sind die Preise ohne Mehrwertsteuer.

Die NachBau_V03-Variante (nur Platine):
Die NachBau_V03-Variante (als Kit mit Bauteilen):
Der WortWecker in 20x20 cm (nur Platine):
Der WortWecker in 20x20 cm (als Kit mit Bauteilen):
Der UeberPixel in 50x50 cm (nur Platine):
Der UeberPixel in 50x50 cm (als Kit mit Bauteilen):
Folien und Lichtgitter:
LEDs 5 mm von Cree:
Superflux-LEDs von Nichia:
Rahmen (50x50 cm und 23x23 cm):
DCF77-Empfänger:

Montag, 3. Juni 2013

Robotic Revolution: Teil I

 Die diesjährige Summer-School für unsere Azubis wird sich mit den Thema Robotik beschäftigen, inspiriert von dem Artikel über Kaffee-Dosen-Roboter im aktuellen Make Magazine.

 Mein Prototyp nimmt langsam Formen an, jetzt warte ich nur noch auf ein Gewitter und einen Blitzschlag, dann erwacht er bestimmt zum Leben...

Samstag, 1. Juni 2013

Codename: Mainflingen - das Ergebnis

Das DCF77-Empfangsmodul von ELV.
Kosten: 9,90 Euro.
Spannungsversorgung: 1,2-15 Volt.
Anschlüsse: 3; GND, Signal und Vcc.

 Das Modul ist sehr sauber aufgebaut, die beiliegende Dokumentation gut.

 Das Modul lief mit dem in der Anleitung erwähnten Pull-Up-Widerstand (1k gegen Vcc) sofort und problemlos mit 5 Volt. Wie Dominik hier schon geschrieben hat, ist das Signal invertiert, aber das kann man in der Firmware ja ausgleichen.

 Fazit: Empfehlenswert.

Das DCF77-Empfangsmodul von Reichelt.
Kosten: 14,05 Euro.
Spannungsversorgung: 1,2-5 Volt.
Anschlüsse: 4; Vcc, GND, PON, Signal.

 Das Modul ist sauber aufgebaut und kommt ohne Pinheader. Die Dokumentation ist ausführlich, PON wird etwas verwirrend beschrieben (und per Default geben Masse geschaltet, der Empfänger ist also immer an).

 Dieses Modul von meinem Liebling-Haus-und-Hof-Lieferant ist die Diva unter den DCF77-Empfängern. Es zickt ganz schön rum. Ich habe es erst mit viel Mühe und der hier beschriebenen Transistor-Schaltung zum Laufen gebracht (BC337; R120 vor dem Collector, R1k als Pull-Up). Selbst dann hat es gedauert, bis die gelbe LED geblinkt hat.

 Fazit: nur für Profis im Notfall zu verwenden.

Das DCF77-Empfangsmodul von Conrad.
Kosten: 10,21 Euro.
Spannungsversorgung: 2,5-15 Volt.
Anschlüsse: 4; Vcc, GND, Signal und invertiertes Signal.

 Das Modul ist sauber aufgebaut, die Anleitung kurz aber ausreichend. Es lief sofort mit einem Pull-Up-Widerstand (1k gegen Vcc). Etwas mühsam sind die Schraubklemmen: das Modul hat keine Pinheader, man muß die Leitungen mit Schraubklemmen anbringen.

 Fazit: Empfehlenswert.

Das DCF77-Empfangsmodul von Pollin.
Kosten: 4,95 Euro.
Spannungsversorgung: 1,2-3,3 Volt.
Anschlüsse: 4; Vcc, GND, Signal und PON.

 Das Modul ist schlampig aufgebaut, den Lötstellen tut manchmal etwas nachlöten gut und die Lötstellen im Schrumpfschlauch an der Antenne waren auch schon mal gebrochen.

 Das Modul läuft sofort an, allerdings muß es als einziges mit 3,3 Volt betrieben werden und benötigt daher einen eigenen Spannungswandler. PON muß auf GND geschaltet sein.

 Fazit: Der Low-Budget-Winner für Bastler die sich nicht scheuen selbst etwas nacharbeiten zu müssen.

Codename: Mainflingen - Teil 2

 Um die verschiedenen DCF77-Empfänger testen zu können, habe ich mir eine kleines Shield aus einem cleveren Prototyping-Shield von SparkFun zusammengebaut. Auf dem Arduino Duemilanove läuft die Wortuhr-Firmware in der Version 3.1. Eine kleine gelbe LED zeigt an, ob der Microcontroller ein Signal sieht oder nicht. Damit steht den Tests nichts mehr im Weg!

Montag, 27. Mai 2013

Codename: Mainflingen

  Demnächst starte ich neues Forschungsprojekt mit dem Codenamen "Mainflingen". Für die Wortuhren ist ja ein DCF77-Empfänger von Pollin vorgesehen. Immer wieder bekomme ich aber Anfragen, wie ein anderer Empfänger angeschlossen wird. Dem möchte ich auf den Grund gehen. Daher habe ich die gängigsten in Deutschland erhältlichen DCF77-Empfänger bestellt (und einen Exoten).

 Links der von ELV.
  Hier der von Conrad.
  Das ist der von Reichelt.
  Der von Pollin ist eigentlich klar, aber für Vergleichszwecke kommt er mit in das Rennen.
 Und zu guter Letzt Empfänger von Nana (Seeed) aus China. Das sind Muster, die ich leider noch nie zum Laufen bekommen habe, aber vielleicht klappt es ja jetzt.

 Sobald ich Zeit finde geht es los. Wer heiße Tipps für den ein oder anderen Empfänger hat, ich freue mich über Kommentare!

Mittwoch, 22. Mai 2013

Maker Faire Hannover

 Wir fahren auf die 1. Deutsche Maker Faire nach Hannover! Sie findet am 3. August 2013 statt. Und wir fahren nicht einfach nur hin - wir sind dort Aussteller und freuen uns auf Besuch von interessierten Mitbastlern. Endlich mal eine Gelegenheit, um Tipps, Tricks und Probleme von Angesicht zu Angesicht auszutauschen. Und natürlich kann man alle Platinen und Bausätze aus dem Shop vor Ort begutachten.

Mittwoch, 15. Mai 2013

Verblüffende Tricks

 Die erste für viele Bastler verblüffende Erkenntnis ist ja, daß eine LED an einer CD2032-Knopfzelle keinen Vorwiderstand benötigt. Schließlich hat man gelernt, daß eine LED immer einen Vorwiderstand benötigt, da sie keinen Widerstand bietet und einen Kurzschluß verursachen würde. Aber all die tollen billigen LED-Taschenlampen haben eine LED mit Knopfzellen ohne Vorwiderstand.

 Des Rätsels Lösung? Eine Kopfzelle hat einen hohen Innenwiderstand (oder auch Eigenwiderstand), daher braucht man keinen extra Widerstand.

 Eine andere verblüffende Erkenntnis: Man klemme eine LED an eine Knopfzelle und werfe sie in ein Glas Leitungswasser. Was passiert? Nichts, zumindest nichts schlimmes. Die LED leuchtet einfach weiter. Man würde ja furchtbare Kurzschlüsse erwarten. Aber der Strom sucht den Weg des geringsten Widerstands. Und der ist nicht durch das Wasser, sondern durch die LED. Et voilà - Wette gewonnen!

Mittwoch, 8. Mai 2013

NachBau_V03

 Heute habe ich die Aufbauanleitung für die NachBau_V03-Platine erstellt: Anleitung. Eigentlich ist der Aufbau einfach, es hat sich wenig zur NachBau_V02-Platine geändert. Aufpassen muß man nur bei den zwei Elektrolytkondensatoren, von denen einer die Richtung gewechselt hat.

Urlaubsbasteleien

  Leider war im Urlaub das Wetter nicht ganz optimal, um nicht zu sagen geradezu bescheiden. Zum Glück hatte ich sicherheitshalber und vorausschauend ein wenig Material zum Tüfteln mitgenommen...
  Experimentiert habe ich unter anderem mit einem Power-Shift-Register (TPIC6B595N) und Superflux-LEDs von Cree. Hier im Bild ein Versuch zum Thema "Persistence of Vision" (POV).
 Auf voller Helligkeit (geregelt über PWM) kann man mit den LEDs nur noch schwer arbeiten, da sie dann sehr hell sind.
 Damit wären sie auch gute Kandidaten für sehr helle Wortuhren, man braucht nur 144/8 Power-Shift-Register (und ca. 4 Ampere).