Mittwoch, 16. Mai 2012

Arduino ISP

 In ungefähr 4 Wochen werden die NachBau_V02-Kits in Ulm erwartet. Es wird nicht nur eine interessante Erfahrung, ca. 150 Päckchen zu packen und zu verschicken. In dem großen Paket aus China sind auch 250 ATMEGA328-MCUs, also das Herz jedes Arduino-Projektes. Das Problem ist dabei, daß diese ATMEGA328-MCUs ohne Bootloader kommen, sie sind sozusagen "unformatiert". Damit man sie mit der Arduino-IDE verwenden kann, z.B. um die Firmware der Nachbau-Wortuhr auf den Chip zu spielen, muß man zuerst einen Bootloader auf den Chip brennen. Hier hatte ich davon berichtet, daß dieser Vorgang mit einigen Hürden verbunden sein kann. Nachdem es dann letztlich doch geklappt hat, habe ich mit Fritzing ein Shield für meinen Arduino Duemilanove entworfen und im FritzingFab fertigen lassen. Jetzt steht einer Bootloader-Brenn-Party nichts mehr im Wege.

 Das Arduino-ISP-Shield unterstützt alle gängigen Hacks die man in den Foren so findet (verschiedene Widerstände, Kondensatoren etc. mit Jumpern konfigurierbar) und nebenbei kann man auch über ein FTDI-Kabel (oder den USB-BUB) Software auf den Chip spielen. Es ist auch ein ISP-Header z.B. für den AVR Mark III vorgesehen.

 Wer sich so ein Shield anfertigen lassen möchte: ich habe die Entwurfsdateien auf der Fritzing-Projektseite bereitgestellt.

Kommentare:

  1. Brauchst Du Hilfe bei der Bootloader-Party?

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    1. Hi Jürgen,

      diesen ersten Lauf schaffe ich vermutlich noch. Falls weitere Großbestellungen stattfinden beteilige ich Dich gerne.

      Grüße,
      Christian

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