Mittwoch, 9. Februar 2011

Erste Aktivitäten zum großen Bastelwochenende

Durch meine QLOCKTWO-Nachbau-Aktivität (und dem erfreulichen Ergebnis) haben sich einige Freunde & Bekannte zusammengefunden, die auch eine QLOCKTWO bauen möchten, sich aber alleine nicht so richtig trauen. Wir haben daraufhin beschlossen, ein großes QLOCKTWO-Nachbau-Wochendende zu veranstalten. Die größte Hürde dabei, nämlich die Terminfindung, haben wir bereits gemeistert (Doodle sei dank).
Die zweite große Hürde war, einen Folienplotter zu finden, der die Folien zu einem akzeptablen Preis schneidet. Oder als Alternative einen Siebdrucker. Tatsächlich haben wir von einem freundlichen Designer geplottete Folien bekommen, die aber nicht ausgelöst waren. Das Auslösen ist zeitintensiv (zumindest für Ungeübte) und damit teuer.

Da wir die Folien erst in ca. 5 Wochen benötigen, wollten wir sie zuerst zwischenlagern, damit dann jeder Teilnehmer seine Folie selbst auslösen kann (oder entgittern, wie der Fachmann sagt). Allerdings wurden wir darauf hingewiesen, daß der Klebstoff der Folie bei längerer Lagerung anfängt, wieder ineinander zu fliessen. Also haben wir uns gestern hingesetzt und die Folie ausgelöst, was besonders beim "A" ein ziemliche Fummelei ist.

Damit sind wir jetzt für das Wochenende komplett, die Bauteile, IKEA-Rahmen und RBBBs sind auch schon da. Ich arbeite bis dahin noch an einer ausführlichen Anleitung, die ich nach abschließender Bearbeitung aufgrund der Rückmeldungen an dem Wochenende hier zur Verfügung stellen werde.

Kommentare:

  1. Hey Christian,

    Hab auch vor mir solch eine Uhr zuzulegen (selberbauen natürlich). Hab aber mal eine Frage zu Folie...wie dick sind eure Folien so ca? Ist es egal ob es Tintenstrahl oder Laser Plotter sind? Könntest du mir evt. eure Herstellungs Adresse geben dann wende ich mich an die Duckerei persönlich.

    Grüßle Chris

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  2. Hallo Chris,

    diese Folien sind keine Folien wie man sie in den Laserdrucker oder Titenstrahldrucker legen kann. Das sind Folien aus der Werbeindustrie, die mit sogenannten Folienplottern geschnitten werden. Das bedeutet, ein Gerät wie eine CNC-Fräse steuert ein Messer, das dann aufgrund der Vektorangaben in der Zeichnung die Folie einschneidet. Aber nur soweit, daß die Trägerfolie nicht mit eingeschnitten wird. Im Prinzip so, als würde man mit einem Skalpell einen Aufkleber oder eine d-c-fix-Folie einritzen. Dann kann man die Folie mit Hilfe einer zweiten Trägerfolie, dem "Application-Tape" auf die Scheibe kleben.

    Diese Folien können die meisten Digitaldruckereien herstellen, da solltest Du Dich an eine wenden, die örtlich nah bei Dir ist und mit der Verhandeln, daß Du die Buchstaben selbst auslöst.

    Grüße,
    Christian

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  3. Okay Spitze,

    Bin gleich im Nachbarort fündig geworden. =)
    Wenns dann soweit ist werde ich mich mal mit der Firma in Verbindung setzen.
    Danke für deine schnelle und sehr genaue Antwort.
    Wenns klappt schlag ich das auch mal als Azubiprojekt vor.

    Vielen Dank,
    Gruß Chris

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